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Brandenburg
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Meldewesen

Meldung - Online

Die Meldungen zur Zusatzversorgungskasse Brandenburg sind ab Juli 2018 online vorzunehmen. Mit der Einführung dieser komfortablen Übertragungsmöglichkeit entfällt die Übermittlung per Meldevordruck in Papierform.

Die erforderlichen Zugangsdaten für alle Abrechnungsstellen sind auf dem Postweg versandt worden.

Meldung - Online

Kennzahlen zur Meldungserstellung (PDF, 40 KB)

Das maschinelle Meldewesen

Neben der eigentlichen An- und Abmeldung der versicherungspflichtig Beschäftigten sind vom Arbeitgeber auch die Umstände und Verhältnisse mitzuteilen, die für den Vollzug der satzungsrechtlichen Bestimmungen von Bedeutung sind. Diese Meldungen können monatlich im Rahmen des automatisierten Datenträgeraustausches vorgenommen werden.

Nutzen Sie die Möglichkeiten des automatisierten Datenträgeraustausches für eine effektive Bearbeitung sowie als zeitlich optimierte Variante des Meldewesens. Die folgenden Anträge stehen Ihnen im Bereich Anträge / Formulare zur Anmeldung zur Verfügung.

  • Antrag auf Zulassung zur automatisierten Datenübermittlung
  • Antrag auf Zulassung zur Übermittlung der Jahresmeldung über das PC-Programm "Jahresabrechnung"
  • Wechsel des Rechenzentrums/Softwareunternehmens

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns. Gern unterstützen wir Sie mit einem Termin vor Ort! Kontakt

Mutterschutzzeiten ab 01.01.2012

Für die Zeit, in der das Arbeitsverhältnis wegen der Schutzfristen nach § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 MuSchG ruht, werden die Versorgungspunkte berücksichtigt, die sich ergeben würden, wenn in dieser Zeit das fiktive Entgelt (PDF, 21 KB) nach § 21 TVöD bzw. entsprechenden tarifvertraglichen Regelungen gezahlt worden wäre. Es wird somit das gleiche Entgelt zugrunde gelegt, das während der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder des Erholungsurlaubs zustehen würde. Die beim KVBbg-ZVK- versicherten Arbeitnehmerinnen erwerben auf dieser Grundlage künftig Umlagemonate und Versorgungspunkte während des gesetzlichen Mutterschutzes.

Eine gesonderte Antragstellung für Mutterschutzzeiten, die nach dem 31.12.2011 liegen, ist nicht erforderlich.

Mutterschutzzeiten ab dem 01.01.2012 sind durch den Arbeitgeber im Rahmen einer Ab- oder Jahresmeldung mit separatem Versicherungsabschnitt zu melden. Umlagen/Beiträge sind jedoch nicht zu entrichten.

Die Meldung der Mutterschutzzeiten ab dem 01.01.2012 erfolgt mit dem neuen Versicherungsmerkmal 27 und einem fiktiven Entgelt nach § 21 TVöD bzw. entsprechenden tarifvertraglichen Regelungen.

Das Versicherungsmerkmal 28 für die Elternzeit ist ab dem 01.01.2012 erst nach dem Ende der Mutterschutzzeit zu melden.

Bitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Beispiele nur als Grundlage für die Meldungen zur Zusatzversorgungskasse dienen und nicht sämtliche Fallgestaltungsmöglichkeiten wiedergeben.

Buchungsschlüssel für Überweisungen zur freiwilligen Versicherung

Steuerfreie Aufstockungszahlungen zum Kurzarbeitergeld

Die Tarifvertragsparteien haben sich am 1. April 2020 auf einen Tarifvertrag geeinigt, welcher die Kurzarbeit für Beschäftigte von kommunalen Arbeitgebern während der Corona-Pandemie regelt.

Dieser Tarifvertrag tritt mit Wirkung vom 1. April 2020 in Kraft und endet am 31. Dezember 2020 ohne Nachwirkung.

Dem Tarifvertrag folgend können die öffentlichen kommunalen Arbeitgeber unter Beteiligung des Personalrates bzw. Betriebsrates Kurzarbeit bei der zuständigen Agentur für Arbeit beantragen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen nach § 95 ff. Sozialgesetzbuch III, also Arbeitsausfall mit Entgeltausfall von mindestens 10 Prozent bei mehr als 10 Prozent der Beschäftigten vorliegen.

Die Arbeitgeber stocken das Kurzarbeitergeld in den Entgeltgruppen EG 1 bis EG 10 auf 95 Prozent und in den Entgeltgruppen EG 11 bis EG 15 auf 90 Prozent des bisherigen durchschnittlichen Nettoentgelts auf.

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 5. Juni 2020 dem vom Deutschen Bundestag am 28. Mai 2020 verabschiedeten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Corona-Steuerhilfegesetz) zugestimmt.

Inhalt dieses Gesetzes ist u.a. eine befristete Steuerbefreiung für die Aufstockungszahlungen des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld. Entsprechend der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung werden Aufstockungszahlungen des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld sowie zum Saison-Kurzarbeitergeld bis 80 Prozent des Unterschiedsbetrags zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2021 enden, geleistet werden, steuerfrei gestellt.

Trotz der aktuellen Steuerfreistellung des Aufstockungsbetrages gemäß § 3 Nr. 28a EStG bleibt es dabei, dass der volle Aufstockungsbetrag gemäß § 5 Abs. 3 TV COVID zusatzversorgungspflichtig ist. Gleiches gilt für das Arbeitsentgelt, das während des Kurzarbeitszeitraumes zu zahlen ist, soweit die Arbeitszeit während des Kurzarbeitszeitraumes nicht auf „null“ reduziert ist.

Das durch die Bundesagentur für Arbeit gezahlte Kurzarbeitergeld hingegen stellt kein zusatzversorgungspflichtiges Entgelt dar.

Anhebung des bAV-Förderbetrages (§ 100 EStG)

Der Bundestag hat am 02. Juli 2020 das Gesetz zur Einführung der Grundrente für langjährig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung, auch Grundrentengesetz genannt, verabschiedet. Hierin enthalten ist auch die Verdopplung des Förderbetrages zur betrieblichen Altersversorgung und die Anhebung der Einkommensgrenzen.

Der Gesetzgeber hebt die Obergrenze des bAV-Förderbetrages nach § 100 Absatz 1 Satz 1 EStG von 144 EUR auf 288 EUR an. Demnach wird der förderfähige Höchstbetrag des § 100 Absatz 6 EStG von 480 EUR auf 960 EUR angehoben. Zudem wird auch die nach § 100 Absatz 3 Nummer 3 EStG förderfähige monatliche Einkommensgrenze von 2.200 EUR auf 2.575 EUR brutto angehoben.

Die Änderung tritt am Tag nach der Verkündung des Gesetzes in Kraft. Sie gilt infolge der Anwendungsregelung in § 52 Absatz 1 EStG für alle Lohnzahlungszeiträume des Jahres 2020.

 
 

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-Zusatzversorgungskasse-
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Tel. (0 33 06) 79 86 - 2010



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