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Brandenburg
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Fortsetzung Mitgliedschaft

Fortsetzung der Mitgliedschaft bei Wegfall der Mitgliedschaftsvoraussetzungen

Beim Wegfall der Mitgliedschaftsvoraussetzungen kann der KVBbg-ZVK- mit dem Mitglied die Fortsetzung der Mitgliedschaft vereinbaren, vgl. § 12 Abs. 1 Satzung-ZVK. Hierzu ist die Zustimmung des Fachausschusses erforderlich. Der Vorteil einer solchen Vereinbarung besteht in der Weiterführung der bestehenden Pflichtversicherungen. Damit erfüllt der Arbeitgeber tarifrechtlich oder einzelarbeitsvertraglich zugesagte Verpflichtungen gegenüber seinen Beschäftigten und es entfällt die Zahlung eines Ausgleichsbetrages, der je nach Dauer der Mitgliedschaft und Größe des Mitgliedes erheblich sein kann. Es gibt zwei Wege der Fortsetzung der Mitgliedschaften, das Verbleibemodell und das Zäsurmodell.

Verbleibemodell

Sofern die Fortsetzung der Mitgliedschaft zu (nahezu) gleichen Konditionen vereinbart wird, bleiben die Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft bestehen. Insbesondere sind alle der Versicherungspflicht unterliegenden Beschäftigten (auch zukünftige Beschäftigte) anzumelden und entsprechende Umlage- und Zusatzbeitragszahlungen vorzunehmen.

Zäsurmodell

Beim Zäsurmodell werden nur die in dem in der Vereinbarung festgelegten Zeitpunkt vorhandenen pflichtversichert Beschäftigten weiterhin versichert. Alle nach dem Zeitpunkt eingestellten Beschäftigten werden nicht mehr beim KVBbg-ZVK- angemeldet. Somit entfallen für diese Beschäftigten die Umlage- und Zusatzbeitragszahlungen.

Die Zusatzversorgung ist zum Teil umlagefinanziert. Voraussetzung für diese Art der Finanzierung ist unter anderem der gleichmäßige Zustrom von neuen Versicherten in die Umlagegemeinschaft, damit laufende Leistungen finanziert werden können. Wenn durch die Begrenzung auf den vorhandenen Bestand dem System keine neuen Versicherten zugeführt werden, verringert sich die Umlagebasis. Die Folge sind höhere Belastungen für die in der Umlagegemeinschaft verbleibenden Mitglieder und Versicherten. Deshalb ist ein Abgeltungsbetrag zu zahlen.

Durch die Zahlung eines Abgeltungsbetrages ist gewährleistet, dass zusammen mit den laufenden Umlagen alle Verpflichtungen auf Dauer erfüllt werden, ohne dass es zu einer stärkeren finanziellen Belastung der übrigen Mitglieder kommt.

Durch einen Versicherungsmathematiker wird die sonst durch die Solidargemeinschaft zu tragende Umlagelast berechnet. Der Abgeltungsbetrag steht regelmäßig unter dem Vorbehalt einer Neuberechnung nach Ablauf eines Deckungsabschnittes. Ergeben sich Überzahlungen sind diese zu verrechnen, ergeben sich Fehlbeträge, ist das Mitglied zum Ausgleich verpflichtet. Die Kosten für die versicherungsmathematischen Berechnungen hat das Mitglied zu tragen.

 
 

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