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Brandenburg
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Häufige Fragen für Kindergeldberechtigte

  • Kindergeld erhalten:

    • Deutsche mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland
    • Deutsche, die im Ausland wohnen und in Deutschland entweder unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig sind oder entsprechend behandelt werden und
    • Ausländer, die in Deutschland wohnen, wenn sie eine Niederlassungserlaubnis oder eine bestimmte Aufenthaltserlaubnis besitzen. Einzelheiten finden Sie unter Nr. 1 des Merkblatts zum Kindergeld.

  • Kindergeld wird gezahlt für

    • leibliche Kinder,
    • Kinder des Ehegatten (Stiefkinder),
    • Enkelkinder und
    • Pflegekinder.

    Das Kindergeld wird an die Person ausgezahlt, in deren Obhut sich das Kind befindet. Lebt das Kind mit beiden Eltern zusammen, können diese bestimmen, wer von ihnen das Kindergeld erhalten soll.

    Weitere Voraussetzungen können Sie unter Nr. 2 und Nr. 6 des Merkblatts zum Kindergeld nachlesen.

  • Das Kindergeld beträgt monatlich:

    > in den Jahren 2010 - 2014
    - für das 1. und 2. Kind 184 Euro
    - für das 3. Kind 190 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 215 Euro

    > im Jahr 2015
    - für das 1. und 2. Kind 188 Euro
    - für das 3. Kind 194 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 219 Euro

    > im Jahr 2016
    - für das 1. und 2. Kind 190 Euro
    - für das 3. Kind 196 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 221 Euro

    > im Jahr 2017
    - für das 1. und 2. Kind 192 Euro
    - für das 3. Kind 198 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 223 Euro

    > im Jahr 2018
    - für das 1. und 2. Kind 194 Euro
    - für das 3. Kind 200 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 225 Euro

    > ab 1. Juli 2019
    - für das 1. und 2. Kind 204 Euro
    - für das 3. Kind 210 Euro
    - für das 4. und jedes weitere Kind 235 Euro


  • Ihr Antrag auf Kindergeld muss schriftlich gestellt und von Ihnen unterschrieben werden. Die Entscheidung über Ihren Anspruch auf Kindergeld erhalten Sie schriftlich von der Landesfamilienkasse.

  • Anspruch auf Kindergeld besteht für jeden Monat, in dem wenigstens an einem Tag die Anspruchsvoraussetzungen vorgelegen haben. Anträge, die nach dem 31. Dezember 2017 bei der Landesfamilienkasse eingehen, wird das Kindergeld statt bisher vier Jahre rückwirkend nunmehr längstens für die letzten sechs Monate vor dem Eingang des Antrags bei der zuständigen Familienkasse nachgezahlt wird (§ 66 Absatz 3 Einkommensteuergesetz (EStG).

  • Kindergeld gibt es für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Zum Kindergeld über das 18. Lebensjahr hinaus siehe nachfolgende Frage.

  • Für volljährige Kinder besteht Anspruch auf Kindergeld, wenn sie besondere Voraussetzungen erfüllen.

    Bis zum vollendeten 21. Lebensjahr:

    • Kind hat keine Arbeit und sucht einen Arbeitsplatz

    Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr:

    • Kind befindet sich in Berufsausbildung
    • Kind befindet sich in einer Übergangszeit von höchstens vier Monaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten
    • Kind möchte eine Berufsausbildung absolvieren, wartet aber noch auf einen Ausbildungsplatz
    • Kind leistet einen im Gesetz genannten Freiwilligendienst

    Ohne Altersgrenze:

    • Kind ist behindert, bevor es sein 25. Lebensjahr vollendet und kann sich deswegen nicht selbst unterhalten.

    Nähere Informationen finden Sie unter Nr. 3 des Merkblatts zum Kindergeld.

  • Ab 2012 gibt es keine Grenze für die Einkünfte und Bezüge mehr, da diese nicht mehr berücksichtigt werden. Für den Kindergeldanspruch ab 2012 wird ein volljähriges Kind, das sein 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums nur noch berücksichtigt, wenn es einen der Grundtatbestände (aus der oben abgebildeten Tabelle) erfüllt und keiner anspruchsschädlichen Erwerbstätigkeit nachgeht, siehe Nr. 3.5 des Merkblatts zum Kindergeld.

    Ausnahmen:

  • Sie sind verpflichtet, der Landesfamilienkasse unverzüglich mitzuteilen, wenn sich in Ihren Verhältnissen und denen Ihrer Kinder etwas Wichtiges für das Kindergeld geändert hat.

    Melden Sie der Landesfamilienkasse insbesondere, wenn

    • das Kind nicht mehr zum Haushalt des bisherigen Kindergeldberechtigten gehört,
    • die Eltern und/oder das Kind den Wohnsitz verlegen,
    • das Kind vorzeitig die Ausbildung beendet oder abbricht,
    • das Kind nicht mehr arbeitslos ist,
    • sich die Einkünfte und Bezüge des Kindes erhöht haben,
    • die Eltern auf Dauer getrennt leben,
    • sich Ihre Anschrift oder Ihre Bankverbindung ändert.

    Weitere wichtige Informationen finden Sie unter Nr. 17 des Merkblatts zum Kindergeld. Bitte informieren Sie die Landesfamilienkasse unverzüglich, um eine spätere Rückforderung zu vermeiden. Wenn Sie die Mitteilung unterlassen, kann das zu einem Bußgeld- oder Strafverfahren führen. Sind Sie nicht sicher, ob sich eine Änderung in den Verhältnissen auf das Kindergeld auswirkt, informieren Sie im Zweifel die Landesfamilienkasse.

 
 

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